Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan und Tuishou / Forum: Push-Hands-Treffen Hannover Berlin 2022, 2023

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Push-Hands-Forum im DTB ev

Unser internationales Push-Hands-Forum hat seit 2000 zusammen mit dem DTB-Verband als gemeinnützigem Träger bereits fast 90 fünftägige internationale Events für unsere Community organisiert. Es werden Parter-Formen des Schattenboxens in Theorie und Praxis unabhängig von Stilen und Systemen behandelt. Das Spektrum reicht von Formen ganzheitlicher Kommunikation bis Kampfkunst-Anwendungen im Kontakt. (Quelle: Chronik Masterclasses).

Pushhands-Treffen Hannover, Berlin: Yang-Chengfu-Tai-Chi-Training im DTB-DachverbandTuishou, das "Hände-Schieben", galt den alten Tao-Meistern als elementarste Basis-Übung zur Entwicklung Innerer Kraft. Pushhands war unverzichtbar in der Anwendung innerer Kampfkünste wie z. B. Tai Chi Chuan (Taijiquan, Chinesisches Schattenboxen, Shadowboxing). In den ausgeklügelten Bewegungsmustern verbargen sich geheime Potenziale, die es zu zweit zu erkunden galt. Legendär sind die Berichte über das Training des Tai-Chi-Push-Hands von Yang Luchan (Yang-Taiji-Stil-Gründer) und Wu Yuxiang (Wu-Taiji-Stil-Gründer). Sie analysierten auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Tuishou-Partnerformen des Chen-Taiji-Stils. Durch dieses gemeinsame Forschen und Ausprobieren entwickelten sie Bewegungsmuster mit vielfältigen Synergien, die bis heute in diesen Stilarten fortwirken.

TUISHOU-COMMUNITY DTB: International Push-Hands-Forum Hannover Berlin, Partner-Routines, meetings, workshops, groupsAuch für heutige Adepten des Push Hands und Tai Chi sind die Anforderungen physisch wie psychisch hoch - aber die positiven Auswirkungen sind oft noch weit höher! Durch das gegenseitige forschende Erspüren beim Sparring lassen sich die innewohnenden Taiji-Prinzipien erkennen und konkret nutzen im privaten und beruflichen Alltag. In dem achtsamen Bewegungsfluss zeigt sich das immerwährende Wechselspiel von Psyche und Körper auf gänzlich neue Art - bis hin zur Spiritualiät von Himmel-Erde-Mensch.

Push-Hands-Treffen - die Faszination Innerer Kraft gemeinsam erleben

Yang-Chengfu Tai Chi Chuan - DTB-Centers and AffiliatesDie wohl häufigste Motivation für die Beschäftigung mit Pushhands-Formen ist das "Partner-Feeling" - es ist eine "Kommunikation der ganz besonderen Art": Gemäß einer traditionellen Leitlinie soll man sich fühlen "wie ein vierfüßiges Tier". Mit speziellen Meditationen läßt sich die Empfindsamkeit der Sinne und intuitives Reagieren stark erweitern. Hierbei geht es um realistischen Faktencheck und nicht um Wunschdenken. Dies bedeutet, der Lackmustest ist stets die Realität - man soll die Dinge erkennen "wie sie sind".

Free Pushing Hands: Dalü Lernen mit Dr. Langhoff, Push-Hands-Treffen Hannover, BerlinHierfür sind die vierteljährlichen fünftägigen Pushhands-Treffen des DTB-Dachverbands eine exzellente Gelegenheit. Höhepunkt solcher Zusammenkünfte ist für viele das gemeinsame Praktizieren von "Fajin-Explosivkraft". Mit wechselnden Partnern und wechselnden Strategien wird der Einsatz "Innerer Energien" im Wortsinne anfaßbar. Hier verweben sich Wettstreit und Kooperation zu einem harmonischen Wechselspiel, in dem jeder das Eingebundensein in das "Hier und Jetzt" spontan erleben kann.

Hinweis: AK "Push-Hands-Treffen Hannover" und der AK "Push-Hands-Treffen Berlin" koordinieren den Termin-Kalender 2022 / 2023 (s. a. Facebook, Youtube, Instagram).

 

Push Hands, Tai-Chi-Push-Hands

Das "Tai-Chi-Push-Hands" oder auch "Taiji-zu-Zweit" gilt vielen als Inbegriff Innerer Kraft, Resilienz und Flexibilität. Diese grundlegenden Drills unterscheiden sich erheblich von den Sparring-Formen, wie man sie aus Kampfsport und Kampfkunst gemeinhin kennt. Besonders im "Freien Push Hands (Free Pushing Hands)", also der Anwendung der "Taiji-Essentials" in freier Interaktion, offenbart sich eine faszinierende Tiefe - eine "Freiheit zu jeder Wendung", wie es in den Taiji-Klassikern heißt. Häufig heißt es: Pushhands-Training ist der östliche Königsweg zu Innerer Stärke. Doch dies ist leichter gesagt als getan. Will man diesen Königsweg beschreiten, so ist vieles zu beachten.

Treffen: Vorankündigung Seminare, Events und Workshops

Faszien-Training nach dem "Tensegrity-Model" von Thomas Myers ist ein Highlight der Internationalen Push-Hands-Treffen im DTB-Dachverband und wird als "Gamechanger" gefeiert. Die Faszien-Leitbahnen "Anatomy Trains" nach Thomas Myers sind Teil der Weiterbildung der DTB-Dozenten. Den Auftakt in 2022 macht die "Tiefe Frontallinie": Sie bildet den "Kern" aller myofaszialen Transmissionen des Körpers. Angeordnet in der Frontalebene zwischen der rechten und linken Laterallinie, ist sie in der Sagittalebene einerseits eingebettet in die Oberflächliche Rückenlinie und die Oberflächlichen Frontallinie und andererseits in die Spirallinien und die Funktionellen Linien. 

Besondere Wichtigkeit für Innere Kampfkunst wie Tai Chi, Judo, Aikido und Jujutsu erlangt die Frontallinie durch ihren engen Bezug zum "Dantien / Hara", dem Energiezentrum im Unterbauch. Zudem stabilisiert sie den Körper von innen und schafft durch dynamische Interaktion mit etlichen weiteren Zuglinien die in Kampfkünsten so entscheidende Verwurzelung und Verwringung. So kann Kraft ohne zusätzlichen Muskelkraft auf den Gegner übertragen werden. Updates: Curriculum, Terminkalender, Freie Plätze: Push-Hands-Forum: Treffen 2022, 2023.

Tuishou-Partnerübungen Innerer Kampfkunst (Neijia)

Push Hands bezeichnet Übe-Formen mit einem Partner. Im Tai Chi Chuan (Taijiquan) bilden diese Routinen die älteste Überlieferung und zugleich die fundamentale, grundlegende Form des Trainings. Als systematische Erweiterung der Solo-Formen gilt das "Hände-Schieben" vielen als Lackmus-Test für praktische Anwendbarkeit als "Innere Kampfkunst". Immer mehr Praktizierende des Tai Chi Chuan (Taijiquan) und des Qigong lassen sich inspirieren von den magisch anmutenden, endlos kreisenden Tuishou-Bewegungsmustern, die die östliche Taiji-Philosophie der Yin-Yang-Wirkungsweise auf körperlicher Ebene so anschaulich verstehbar machen.

Gerade für uns Westler hat das "Hände-Schieben" einen besonderen Reiz, weil diese Partnerübungen die östliche Vorstellung der Körper-Geist-Einheit so vortrefflich lehren. Entsprechend groß ist die Nachfrage in unserem übergreifendem Forum für Qigong, Taijiquan und Pushhands. Mit einem kompetenten Lehrer, korrekt erlernt und regelmäßig ausgeübt kann jeder von uns seine innewohnenden Potenziale erkennen und ausschöpfen.

Innere Kampfkunst und Resilienz

Innere Kampfkünste wie Taijiiquan mit ihrem unvergleichlichen Zugang zu Innerer Kraft (Jin, Neijin, Fajin) ermöglichen es dem Praktizierenden bei korrekter Unterweisung, seine innewohnenden Potenziale auszuschöpfen. Pushhands-Training mit einem Partner wird als Lackmustest für solche Kompetenzen angesehen. In der Praxis läßt sich allerdings beobachten, daß hierbei häufig gegen die zugrunde liegenden Prinzipien ("Pushhands-Essentials", important points") verstoßen wird: Der Sieger siegt nicht durch flexible Nachgiebigkeit sondern durch "rohe Kraft". Auch die Kehrseite ist weit verbreitet: Künstlerisch-kreative "Pushhands-Erlebniswelten" mit einer Überbetonung des "Spürens" und "Spielens"

Beim Taijiquan-Qigong-Verband DTB ev und in unseren Gruppen liegt der Fokus auf "Resilienz-Training". Resilienz nennt man auch treffend "Immunsystem der Seele". Es ist eine wunderbare Kraftquelle für innere Kraft, Gelassenheit und Zuversicht. Dabei sollten die traditionellen Wushu-Bezüge stets in die Betrachtung einbezogen werden, denn nur so ergibt sich "das ganze Bild". Die Tai-Chi-Heldengestalten früherer Zeiten haben ja ein ausgeklügeltes System der "Inneren Kampfkunst" geschaffen, das Flexibilität und Weichheit über Brutal-Kraft siegen läßt.

Strategie der Nachgiebigkeit

Die Taktiken hinter dieser ausgeklügelten "weichen Kampfkunst" scheinen paradox: Ausgerechnet sein Bemühen um höchstmögliches Yang, also Härte und Unbeugsamkeit, kostet den Angreifer den Sieg, falls sein Gegenüber die Fähigkeit hat, flexibel und entspannt zu reagieren! Man vergleicht diesen Yin-Aspekt der Anpassung mit einem elastischen Bambusblatt, von dem der Schnee abrutscht ohne Schaden zu verursachen.

Anders ausgedrückt lautet die Quintessenz: Das Verhalten des Angreifers bringt ihm nicht wie beabsichtigt die Lösung, sondern schafft für ihn ein Problem, das ihm das Siegen verunmöglicht. Die Push-Hands-Strategie verdeutlicht, daß Kämpfen wirklich eine ganz besondere Kunst ist! Dabei ist sogar jedwedes Zurückweichen unnötig: Nach flexiblem Ableiten / Neutralisieren siegt der Verteidiger im Vorgehen. In zahlreichen Kampfkunst-Stilen vergleicht man dies mit der Nachgiebigkeit einer Weide, die die Angriffskraft ableitet.

Game-Changer erschaffen neue Regeln

Korrekt erlernt und betrieben bildet Push Hands einen "Game-Changer", der Qualität, Effizienz und Ökonomie im Bereich "Innere Kraft" stark verbessern kann. Diese neuen Regeln kann jeder Praktizierende für seine Potenziale nutzen.

Als ein solcher Gamechanger kann Altmeister Yang Chengfu gelten: Er betrat Neuland, indem er die bestehenden Regeln seiner Familien-Tradition überschritt und den Yang-Stil öffentlich unterrichtete. Dazu gehören neben der Solo-Form auch die Partner-Routinen des Tuishou. Ein zentraler Bereich in dieser Gesundheitsförderung war das, was wir heute als "Embodiment" bezeichnen: Die Verwurzelung der Taiji-Essentials / Principles im Körperlichen.

Als weiterer Gamechanger nimmt der DTB-Dachverband starken Einfluss auf die Community, indem er in seinem Korrektiv die Esoterik-Regeln durch wissenschaftlich fundierte Standards ersetzt. Dieses für die Pusher-Szene unbekannte Terrain eröffnet mit seinem Paradigmen-Wechsel vielfältige Synergien für alle, die gern "über den Tellerrand blicken". Quelle: Essay "Pushhands-Gamechanger: AK Hannover"

In der Folge hat sich ein neuartiger "Gamechanger" etabliert. Es sind die Krankenkassen. In ihrem Auftrag haben Vdek und ZPP gesundheitswissenschaftliche Qualiätskriterien entwickelt, für deren Einhaltung das Vdek-Siegel "Deutscher Standard Prävention" bürgt. Alle DTB-Angebote sind damit bundesweit ausgezeichnet. Diese neuen "Gamechanger-Standards" sind nun für Lehrer-Ausbildung vorgeschrieben. Dies bildet für die Esoterik-Szene einen Druck, neues Terrain zu betreten und sich neu zu orientieren.

Pushhands-Standards in Deutschland und Europa

In dem Essay "Pushhands Guidelines For Beginners" erläuterte unsere Tuishou-Workgroup vor einiger Zeit die Problematik der Vereinheitlchung von Pushhands-Standards auf Basis westlicher Erwachsenenbildung am Beispiel von Competition Rules internationaler Wushu-Schulen.

Die überlieferten Vorgaben chinesischer Familien-Dynastien mit intransparenter Esoterik und traditionellem Wude-Moralkodex ihrer Großmeister erschweren einheitliche Pushhands-Standardisierung nach westlichem Muster. Yang Chengfus "Essentials, Important Points, Guidelines" beinhalten ja wissenschaftlich nicht haltbare Vorurteile.

De Fakto haben hier die deutschen Krankenkassen mit dem Vdek-Siegel "Deutscher Standard Prävention" einen wesentlichen Beitrag geleistet und Klarheit geschaffen - ganz im Sinne des Taiji-Qigong-Zentralverbands DTB ev.. Dessen Push-Hands-Standards mit überpüfbarem Qualitätsmanagement ist von sämtlichen Partner-Verbänden, Schulen und Lehrenden als einheitlicher verbindlicher Standard für Aus- und Fortbildung anerkannt. Dieser Standard nach dem DTB-Modulhandbuch B4 ist auch als ZPP-Konzept bundesweit anerkannt. Im europäischen Rahmen der EU-Zertifizierung können "Guidlines" und "Important Points" propagiert werden, die eine Vereinheitlichung auf Basis von Grundlagen-Forschung und Klinischen Studien anstrebt.

Push-Hands-Definitionen

Die Kommunikation in unserem Forum / Netzwerk - besonders auf den persönlichen Austausch-Treffen - zeigt immer wieder den Vorteil klarer Definitionen. Sie ermöglichen oft eine bessere und ergiebigere Verständigung. Das gegenseitige Verstehen steht im Vordergrund. Dies zeigt sich auch deutlich bei der Tuishou-Thematik.

Der AK "Pushhands-Treffen Berlin" listet unterschiedliche Erklärungen.

Das Wushu-Fachwort "Pushhands / Tuishou" sollte man nicht mit einem Kurz-Eintrag in einem Lexikon definieren - es ist ein komplexer Fachbegriff, bei dem mehrere Ebenen zusammen gesehen werden müssen. Dazu zählen neben den Yin-Yang-Taiji-Prinzipien auch Fachtermini wie Sung (Lockerheit), Fajin (Explosivkraft), Neijin (innere Kraft), Neijia (innere Schulen), Sanda (Freikampf) und Wushu / Kungfu (Kampfkunst).

Tuishou (chines. 推手, engl. Pushing Hands, Push Hands, dt. schiebende Hände) wird oft zu eng gefaßt als "grundlegende Partnerübung der chinesischen Kampfkunst Taijiquan". Sie sei klar abgrenzbar vom Sanshou ( 散手) "Äußerer Kampfkünste" mit ihren Sanda-Zweikampfübungen des modernen Wushusports. Dieses esoterisch-folkloristische Narrativ der chinesischen Taiji-Patriarchen ist längst widerlegt.

Hilfreich ist hier die Gegenfrage: Was ist Push Hands nicht? Beispielsweise ist die übliche Szene-Beschränkung des Tuishou auf die Innere Kampfkunst Taijiquan eine Verkürzung und ungeeignet für ein tieferes Verstehen. Pushhands bleibt unvollständig in solchem Setting von Infotainment, Halbwissen und "political correctness".

Push-Hands-Definition im DTB

Der AK "Pushhands-Treffen Hannover" beschreibt die DTB-Erklärung.

Leicht erkennbar ist dies aus der übergeordneten ganzheitlichen DTB-Perspektive. Beim Pushhands handelt es sich um einen umfangreichen Set von Übungen, der auf sehr unterschiedliche Arten praktiziert werden kann. Die Interpretationen reichen von den Esoterik-Heilslehren der Taiji-Patriarchen über Sportmedizin und Resilienz-Training bis hin zu Psychotherapie und Manager-Kursen für "Soft Skills".

Der Push-Hands-Dachverband DTB nutzt folgende eigene Definition zur Orientierung und Abgrenzung:

"Tuishou (chin. 推手, Hände-Schieben, international Push Hands)" bezeichnet die Partner-Formen "Innerer Kampfkünste (内家, Neijia)". Deren "Internals" beruhen auf "Taiji (太極, Höchstes Prinzip, Yin-Yang-Einheit)". Eine Besonderheit ist ihre "contra-intuitive Strategie" der flexiblen Nachgiebigkeit. Zahlreiche asiatische Kampf-Stile nutzen diese "Internals". Ihre Effektivität beruht auf dynamischer Flexibilität und dieses Potenzial bildet letztlich die Seele asiatischer Kampfkunst. Wichtig: Push Hands umfaßt weit mehr als "Taijiquan & Co".

Translation

"Tuishou (chin. 推 手, pushing hands, international push hands)" denotes the partner forms "internal martial arts (内 家, Neijia)". Their internals are based on "Taiji (太極, highest principle, yin-yang unit)". A special feature is their "counter-intuitive strategy" of flexible compliance. Numerous Asian fighting styles use these skills. Their effectiveness is based on dynamic flexibility and this potential ultimately forms the soul of Asian martial arts. Note: Push Hands encompasses much more than "Taijiquan & Co".

Oft findet man auch den Begriff "Tai Chi Push Hands bzw. Taiji-Pushhands". Dabei bleibt jedoch ungeklärt, was damit gemeint sein soll: Es kann ja zum einen die Tai-Chi-Variante des Push Hands bedeuten und zum anderen suggerieren, beides gehöre untrennbar zusammen. Richtig ist aber nur ersteres: Push Hands und seine Internals findet man in vielen östlichen Kampfkünsten, z. B. im Aikido, Judo, Jujutsu und Karate.

Translation

Often you will also find the term "Tai Chi Push Hands". However, it remains unclear what is meant by that. It can mean, on the one hand, the Tai Chi variant of push hands and, on the other hand, suggest that the two are inseparable. But only the first interpretation is correct: Push hands and their internals can be found in many Eastern martial arts, e.g. B. in Aikido, Judo, Jujutsu and Karate.

Other widespread explanations:

In tai chi chuan, pushing hands teaches students the principles of internal martial arts, intended to allow students to defend themselves calmly and competently if attacked. These aspects are not only found in tai chi styles but also in a variety of other soft systems as aikido, judo and jujutsu. Training and pushing hands competitions generally involve continuous contact. The three primary principles of movement cultivated by the routines are

Rooting - Stability of stance, a highly trained sense of balance in the face of force.

Yielding - The ability to flow with incoming force from any angle. The practitioner moves with the attacker's force fluidly without compromising their own balance.

Release of Power (Fa Jing) - The application of power to an opponent. Even while applying force in push hands one maintains the principles of Yielding and Rooting at all times.

Update der Gruppen-Treffen: Push-Hands-Treffen zu Corona-Zeiten finden weiterhin statt (Details s. unten). Tags: TUISHOU: PUSH HANDS HANNOVER, BERLIN: Treffen, Community, Workshops, Ausbildung, Netzwerken.

Tuishou-Glossar des DTB

Das DTB-Glossar der Berliner DTB-AK umfaßt neben dem "chinesischen Grundwortschatz Tuishou, Sanda, Sanshou etc" auch Padagogik / Lernkontrolle / Stundenbilder.

Für den Faszien-Bereich sind es zentrale Begriffe des "Tensegritiy-Modells" und der "Anatomy Trains" von Myers wie "Rückenlinie, Frontlinie und Laterallinien". Auch Termini des Wettkampf-Sports und Bewegungslernens im Faszien-Training wie "Elastizität, Plastizität, Viskoelastizität und Hysterese" sind hilfreich für das Verständnis des "Katapult-Effekts" und des korrekten Umgangs mit dem Kraft-Einsatz des Opponenten. Für Fortgeschrittene kommen noch die Fachbegriffe des Jujutsu hinzu wie "Sente, Irimi, Otoshi und Ten-Chi-Jin".

Pushhands-Partnerübungen und Sanshou / Sanda

Grundlegende  Wushu-Bereiche wie Taolu und Tuishou wurden aus den traditionellen Stilarten Innerer Kampfkunst und deren Prinzipien (Taiji, Yin-Yang) entwickelt. Heute zählen sie rund um den Globus zum Standard-Repertoire im Tai Chi Chuan (Taijiquan) und Qigong. Aufbauend auf grundlegenden Solo-Formen werden Partner-Formen gelehrt, die über das Tuishou bis hin zum Sanshou / Sanda (Freies Pushhands / Freikampf) reichen.

Dieses "Taiji-zu-Zweit", das heutzutage als effektives Training von "Soft Skills" dient, hat sich im Laufe der Zeit immer weiter von seinen historischen Kampfkunst-Wurzeln des Wushu / Kungfu entfernt. Doch zahlreiche Elemente dieses Kampfkunst-Erbes findet man noch deutlich ausgeprägt im chinesischen Kampfsport "Sanshou / Sanda". Mit seinen härteren, aggressiveren Bewegungsmustern eignet es sich ideal für freiere Formen des Trainings (freies Pushhands, free Pushing Hands). Dazu gehören Vollkontakt, Nahkampf und teilweise Schutzkleidung.

Vor langer Zeit entwickelt von chinesischen Kampfkunst-Meistern kündet dieses Wechselspiel der Kräfte auch heute noch von seiner früher als Geheimnis gehüteten Weisheit. Es war eine Erkenntnis, daß Körperstruktur und Körperhaltung wichtiger sein können als Kraft allein. Das damalige Novum dieser pragmatischen Kunst war, daß der Flexiblere gewinnt und nicht der Stärkere! Ein großer Teil dieses Wissens wurde in der Familie geheim gehalten und nur an ausgewählte Schüler weitergegeben.

Die heutigen modernen Kampfsport-Events geben nur einen oberflächlichen Eindruck von der Tiefe, die ehemals das Westen östlicher Kampfkunst prägte. Wushu / Kungfu und speziell das "Sanda / Sanshou" ist zu einem der zahlreichen "Mixed-Martial-Arts-Systeme" verwässert, in dem Anspruch und Wirklichkeit immer mehr auseinanderklaffen. Besonders das "Tuishou" oder international "Push Hands" mit seinen Prinzipien des "Klebens", "Spürens" und "Folgens" wird der eigentlichen Maxime des "Siegens durch Nachgeben" nicht gerecht. Es ist daher hochgradig verantwortungslos, Tuishou als "effektive Selbstverteidigung" anzupreisen!

Östliche Übesysteme, Synergien und Embodiment

Das Push-Hands-Üben und das Training der Tai-Chi-Solo-Form verbessern sich gegenseitig - solche Synergien bewirken große Fortschritte. Dies zeigt sich auf den DTB-Austausch-Treffen sehr deutlich. Auch können sich weitere Synergie-Effekte ergeben durch Erfahrungen in Meditation, Kampfkunst, anderen Sportarten oder Verfahren der Entspannung.

Die wohl wichtigsten Synergien ergeben sich jedoch durch "Embodiment". Bei dieser "Körpersprache der Psyche" geht es um das Körper-Geist-Wechselspiel. Ein Beispiel: Körperhaltung und Stimmung beeinflussen sich gegenseitig. Selbstwahrnehmung und Erspüren der Körperhaltung des anderen sind gleichermaßen wichtig.

Im Westen wird oft nicht genügend berücksichtigt, daß der Körper das wichtigste Erfahrungsinstrument des Menschen darstellt. Doch solche engen Verflechtungen zwischen Körper und Geist können jedem einzelnen helfen, seine Potenziale besser zu entfalten.

In der fernöstlichen Kultur ist "Embodiment" ein Kern-Begriff, der in enger Beziehung gesehen wird zur Vorstellung von "Himmel-Erde-Mensch". Diese traditionelle fernöstliche Thematik bildet die Klammer um Meditation, Kampfkunst und Gesundheitsbildung. Dies ist auch Teil der Push-Hands-Lehrerausbildung im DTB. Kernbereiche sind psychisch-mentale Lockerheit "Sung", Körperhaltung und innere Verfassung.

Zum Embodiment gehört ein erweitertes, umfassendes Bewußtsein, das im Körperempfinden wurzelt. Gleichermaßengilt auch die Gegenrichtung: Das "Ich" ist keine isolierte mentale Qualität, sondern das "Körper-Ich" kann die Psyche definieren. Dieser "Körper-Geist-Einklang" zieht sich wie ein roter Faden durch die östliche Kampfkunst, Meditation und Gesundheitsbildung. Durch langes geharrliches Üben werden Bewegungsabläufe, z. B. Techniken der Abwehr und des Angriffs, so verinnerlicht, daß sie sozusagen "das eigentliche Ich" bilden. Dieses "Bewegungslernen" erfordert je nach Komplexität der Abläufe zwischen 10000 und 50000 Wiederholungen. Wichtig für den Erfolg sind auch mentale Einstellung und die Genauigkeit der Ausführung.

Der Bezug von Embodiment zu Tai Chi, Qigong und Tuishou / Pushhands ist auch das zentrale Thema der Yang-Famillie. Yang Chengfu hat in mehreren der "Zehn Prinzipien" die Körper-Geist-Wechselwirkungen verdeutlicht. Sein Sohn Yang Zhenduo hat stets betont, daß diese Essentials keine "disembodied Qualities" seien und auf seinen Seminaren häufig diesbezügliche Beispiele genannt. (Quelle Essay "Pushhands Synergies", DTB-Modulhandbuch C3).

Embodiment: Lesetipps

Lesetipp 1: Exploring embodiment through martial arts and combat sports: A review of empirical research.

Lesetipp 2: Can Tai Chi and Qigong Postures Shape Our Mood? Toward an Embodied Cognition Framework for Mind-Body Research.

 

Push Hands (Tuishou) als Faszien-Training

Die DTB-Faszien-Programme dienen der Entwicklung innerer Kraft (Resilienz). Es sind zpp-anerkannte Faszien-Programme, die von immer mehr Berufsgruppen erfolgreich eingesetzt werden. Benutzt werden die Partner-Routinen des Yang-Stil-Taijiquan gemäß Altmeister Yang Chengfu.

Faszien-Training beschreibt eine bewegungstherapeutische oder sportliche Trainingsmethode zur gezielten Entwicklung des muskulären Bindegewebes. Das Faszien-Netzwerk durchzieht den Körper in alle Richtungen. Faszien sind faserige Bindegewebsbildungen des Bewegungsapparats, deren Struktur und Aufbau optimal an wiederkehrende Zugbelastungen angepasst ist. Die Zugfestigkeit und Dehnbarkeit dieser Fasergewebe wird primär durch deren hohen Anteil an Kollagen-Fasern bestimmt.

Ein optimales Faszien-Training bedarf bestimmter Belastungsreize und Tuishou-Partner-Übungen sind dafür gut geeignet. Sie basieren auf dem Konzept des "Taiji (Yin-Yang-Einheit)" und trainieren Nachgiebigkeit, Flexibilität und Ganzköper-Bewegung.

Eine Besonderheit des Bindegewebes ist seine enorme, architektonische Anpassungsfähigkeit an wiederkehrende herausfordernde Zugbelastungen. Je nach Belastung wird das Bindegewebe zunehmend fester. Die Faserrichtung passt sich hierbei den dominanten Zugrichtungen an.

Beim Push Hands machen sich die Übenden den „Katapult-Mechanismus“ zunutze: Die Sehnen und Faszien werden wie elastische Gummibänder vorgespannt. Dies ermöglicht ein gezieltes Loslassen der darin gespeicherten kinetischen Energie. Diese dynamische Federung, Speicherung und Entladung wird von Pushhands-Meistern optimiert - und kann dann wie eine magisch-übernatürliche Kraft wirken.

Update Qigong - Nairiki-Übungen für Innere Kraft

Die japanischen Nairiki-Übungen stammen aus China. Sie sind insofern einzigartig als sie sich sowohl als Solo-Formen als auch als Partner-Formen tranieren lassen. Dr. Langhoff: Weltweit gibt es m. W. nur eine einzige Nairiki-Lehr-DVD. Sie erklärt alle acht Kata und enthält auch Kunren. Sie stammt von Tobin E. Threadgill, einem Experten auf dem Gebiet der Nairiki-No-Gyo, die er von Yukiyoshi Takakura lernte. Jedoch ist diese DVD nicht für die Öffentlichkeit gedacht und daher nicht zu kaufen. Ich selber habe die DVD persönlich von Threadgill Sensei erhalten. Sie ist mir eine unschätzbare Hilfe bei meinen Forschungen und meinem eigenen Training. Auch kann ich mit dieser Hilfe aus erster Hand Fragen meiner Schüler viel besser beantworten. Dabei lege ich sehr viel Wert auf die "Important Points" des Meisters zu den einzelnen Übungen. DVD-Inhaltsangabe

Update Internal Strength - Sino-Japanese Research

In Japan there survived traditional exercises of Chinese origin. They are known as "Nairiki" and are special as they can be trained as both solo forms and partner forms. Japanese Terms like “Ki” and "Internal Strength" are hard to define and there are lots of controversies between different schools claiming to teach it. Experts note that types of exercises like the Nairiki Kata were quite common in traditional Japanese jujutsu schools. This intricate form of body training was probably introduced to Japan from China in the mid-Edo Period.

Those original Nairiki no Gyo were specifically created adaptations of Chinese practices.

Kata like “Nairiki no Gyo” can aptly be used for modern holistic health promotion as they were designed to cultivate specific body skills to develop internal energy. Current topics include Fascia, Anatomy Trains, and Tensegrity. Internal martial arts aim to develop integrity/ body structure in such a way that they become more connected and better aligned to the spine and centre.

Posture, alignment, body structure and relaxation are core requirements in both Nairiki and Taijiquan. It is especially clear in Tuishou/ Pushing Hands. In addition contemporary science explores the role of the fascia for development of integrity. This will soon shed more light on both the Japanese Nairiki excercises and the Chinese art of Taijiquan. The important role of Sung i. e. relaxation and extension in Yang Style Taijiquan is aptly explained by grandmaster Yang Zhenduo.

International Pushhands Meetings 2022, 2023

Die DTB-Treffen Hannover (und künftig Berlin) bieten dazu viermal jährlich eine gute Gelegenheit. Forums-Lehrer sind stets als Co-Trainer dabei.  Die Events dienen auch als Vorbereitung zur ZPP-Prüfung (Infos hier:Push-Hands-Treffen Berlin, Hannover).

Berlin / Hannover: Während der Corona-Pandemie liegt der Fokus der Treffen auf Kohorten-Bildung und Online-Lernen mit den Videos und Skripten. Sie sind nutzbar als DVDs und auch online mit Smartphones abrufbar. AK "Push-Hands-Treffen Hannover" und der AK "Push-Hands-Treffen Berlin" koordinieren den Termin-Kalender für die Jahre 2022 und 2023.

Viele soziale Kontake leiden zu Covid-Zeiten. Die so beliebten persönlichen Begegnungen, Zusammenkünfte und Versammlungen pausieren im DTB zwar nicht, aber die Einschnitte in die sozialen Beziehungen innerhalb der Community sind erheblich und zur Zeit noch gar nicht absehbar. Ein Lichtblick: Alle Blockmodule für Tai-Chi-Push-Hands in Hannover und Berlin finden weiterhin statt - natürlich angepaßt an die aktuelle Pandemie-Situation im jeweiligen Bundesland.

Wie in 2021 finden auch 2022 und 2023 vierteljährliche Events in der Region Hannover statt mit Push Hands, Tai Chi (Taijiquan) und Qigong. Alle drei Sparten enthalten Standardisierte Konzepte gemäß dem neuen ZPP-Leitfaden.

DTB-Treffen mit Push Hands, Tai Chi und Qigong - Block-Module Region Hannover

Unter Praktizierenden des Tai Chi und Qigong ist das Bedürfnis nach Austausch besonders hoch bzgl. der Zweier-Formen. Aber auch das Verständnis für die Solo-Formen wächst beim Üben mit einem Partner. Seit über 30 Jahren existiert ein "Forum für Qigong, Taijiquan und Pushhands", welches integriert ist im gemeinnützigen Sportverein "Tai Chi Zentrum Hamburg". Diese "Lehrerschmiede Deutschland" ist seit 1996 die zentrale Schulungsstätte für den DTB-Dachverband.

Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community Push-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-CommunityPush-Hands-Treffen Region Hannover: DTB-Community

      

DTB-Training: Workgroups / Workshops mit Push Hands, Tai Chi und Qigong

Angela, Yang-Chengfu-Taiji Gisela, Yang-Chengfu-Taiji   Ralf, Yang-Chengfu-Taiji Sarva, Yang-Chengfu-Taiji    Eike, Yang-Chengfu-Taiji Isabelle, Yang-Chengfu-Taiji  Volker, Yang-Chengfu-Taiji

Push-Hands-Treffen Hannover, Berlin

Spricht man von Push Hands bzw. Tuishou, so beschwört dies in der DTB-Community einzigartig schöne Erinnerungen herauf an die internationalen Events in der Region Hannover. Das mag Laien überraschen - immerhin gilt Tai Chi ja als "Meditation in Bewegung". Doch das sogenannte "Tai-Chi-Push-Hands" oder "Taiji-zu-Zweit" ist dazu kein Widerspruch. Denn auch hier geht es um das so wichtige "Loslassen" auf körperlich und mentaler Ebene.

Während beim Ausführen der Solo-Formen des Tai Chi Chuan ja die Beschäftigung mit sich selbst im Fokus steht, kommt beim "Hände-Schieben" neben der schnelleren Bewegung noch etwas grundsätzlich Neues hinzu: Aktion und Kommunikation mit einem Partner mit stetigem "Kleben", "Spüren" und "Folgen". Das bedeutet: Man dient sich gegenseitig als Hilfsmittel zur stetigen Verbesserung. Jeder kann mit diesem "Werkzeug" seine eigenen Grenzen besser erkennen.

Seit dem Jahr 2000 hat die DTB-Workgroup bereits fast 90 Meetings organisiert: Im Vierteljahres-Rythmus finden fünftägige Veranstaltungen statt, bei denen Tuishou einen wichtigen Platz einnimmt. Techniken, Strategien und die zugrundeliegende Yin-Yang-Philosophie stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Trainiert wird dabei stets zu Zweit, in Kleingruppen und im Plenum. Ab 2022 sind auch Push-Hands-Treffen in Berlin geplant.

Zusätzlich zu der zentralen Push-Hands-Ausbildung Nordheide / Hannover werden nun auch berufsbegleitende Blockmodule in anderen Regionen angeboten. Lernziel ist stärkung der "Soft Skills" durch Resilienz-Training nach den Anforderungen des neuen ZPP-Leitfadens von 2021. Sie folgen den DTB-Ausbildungsleitlinien und DTB-Standards.

Das Berliner Fachkräfte-Team für Ausbildungen im Tai Chi Chuan (Taijiquan) und Qigong bietet ab 2022 auch eine Push-Hands-Ausbildung in der Bundeshauptstadt. Zum Lehrstoff gehören neben den Nairiki-Übungen für Innere Kraft die Tai-Chi-Push-Hands-Partnerübungen, die mit dem Vdek-Siegel "Deutscher Standard Prävention" ausgezeichnet sind. Sie sind bundesweit zpp-anerkannt und gut geeignet für Krankenkassen-Kursangebote mit Gebührenerstattung (Quelle: DTB-Modulhandbuch B-Berlin).

Push-Hands-Treffen Berlin - Abgrenzung

An jedem 1. Sonntag eines Monats findet in Berlin das Berliner Push-Hands Treffen statt. "Push-Hands". Davon grenzt sich der DTB-Dachverband und das DTB-Trainer-Team ab. Das Reglement folgt eigenen Vorgaben, deren Standards nicht dtb-anerkannt sind. Das Berliner Push-Hands Treffen ist offen, schulunabhängig und stilübergreifend. Das Teilnehmen wird bei DTB-Zertifizierungen nicht angerechnet. Weitere Details bietet der Essay: Push Hands Hannover: Schon fast 90 Treffen 2000 - 2022 / Planung Berlin.

Push Hands, Push-Hands Treffen Hannover - viermal jährlich seit 2000

Quelle: TUISHOU: Push Hands Treffen Hannover - Community, Workshops, Ausbildung, Netzwerken.

Push-Hands-Treffen Hannover / Nordheide

REGION NORDHEIDE /  HANNOVER: International Push-Hands-MeetingsViele aus unseren Übungsgruppen von Dr. Langhoff besuchen unsere DTB-Treffen in der Nordheide (Region Hannover). Dr. Langhoff hat Schüler aus über 40 Ländern - dadurch sind wir wahrhaft international. Bei den viermal jährlich stattfindenden Veranstaltungen gibt es Block-Module mit unterschiedlichen Lehrinhalten. Wir praktizieren nicht nur die Solo-Form nach Yang Chengfu sondern studieren auch des Altmeisters Anleitungen für die Tuishou-Partner-Routinen seines Yang-Stil-Taijiquan. Eine Chronik hier: Push-Hands-Treffen Hannover, Berlin. Als der Ruf der "Lehrerschmiede Hamburg" sich dann auch im benachbarten deutschsprachigen Ausland herumsprach, stiegen die Teilnehmerzahlen und es wurde international. Den Kernbereich der Treffen bilden die Yang-Style Essentials, denn sie bilden für uns zusammen mit der Yin-Yang-Philosophie "die Seele des Tuishou". Besonderen Anklang fanden die dynamischen Schrittfolgen des "Großen Ziehens (Dalü)", bei denen alle acht Basis-Energie-Stellungen abwechselnd trainiert werden.

 

Ab dem Jahre 2013 sind auch die NAIRIKI-Übungen des Shindo Yoshin Ryu Jujutsu von Toby Threadgill integriert - was einem wahren "Blick über den Tellerrand" gleichkam. Ab dem Jahr 2016 ist das Curriculum um Faszien-Qigong, Fajin und Resilienz-Training erweitert worden. Wer bereits bei anderen Push-Hands-Veranstalungen besucht hat, sagt uns des öfteren wie sehr er es genießt, hier einmal eine ideologie-freie Atmosphäre vorzufinden, in der "politische Korrektheit" keine Rolle spielt.

Abgrenzung zu Nils Klug, Tai-Chi-Studio Hannover

Die internationalen DTB-Meetings sollte man nicht verwechseln mit den Pushhands-Treffen von Nils Klug, dem Leiter des Tai-Chi-Studios Hannover. Sie wurden erst später organisiert und finden nur einmal pro Jahr statt. Die Klug´schen Meetings sind künstlerisch-kreativer Natur und sind nicht integriert in Ausbildungen. Die Teilnahme wird vom Tai-Chi-Qigong-Dachverband DTB nicht angerechnet für Lehrer-Zertifzierung. Herr Klug und seine Lehrbeauftragten sind keine DTB-Mitglieder und folgen anderen Standards. Dies gilt auch für Lehrer wie Mario Napoli oder William C. C. Chen.

Interessierte sollten sich zudem informieren über die "Klug´sche Doppelstrategie", die von der DDQT-Medien-AG initiiert wurde. Dieses wohl als "Kitt" gedachte Vorhaben sollte die Szene einigen in gemeinsamen Vorgaben für mehr Glaubwürdigkeit". Doch die Szene ist befangen in einem Spannungsfeld zwischen östlicher "Nicht-Verifizierbarkeit" und westlicher Wissenschaft. Quelle: DTB-Distanzierung Nils Klug, Push-Hands-Treffen Hannover.

Push-Hands-Forum im DTB-Dachverband

Das "Push-Hands-Forum" wurde 1989 von Mitgliedern des "Tai-Chi-Zentrum Hamburg ev" als Workgroup gegründet (Push-Hands-Forum). Ein Highlight war der Kontakt zu Großmeister Fu Zhongwen, dem berühmten Yang-Chengfu-Meisterschüler und die Workshops zu den Partner-Routinen. Die Gruppe war maßgeblich daran beteiligt, chinesische Tuishou-Meister für Seminare in Hamburg einzuladen. Der Einladung folgten u. a. die Meister Fu Shengyuan, Yang Zhenduo, Yang Jun und Zhang Youquan. Quelle: TUISHOU: Seminare chinesischer Push-Hands-Meister in Hamburg. Seit dem Jahre 2000 leitet das Push-Hands-Forum die "International Tuishou Meetings" des DTB-Dachverbands in der Nordheide / Region Hannover.

Der DTB-AK Push-Hands-Treffen Hannover

Der Arbeitskreis "Push Hands Hannover" ist wohl die innovativste Gruppe im Push-Hands-Forum des DTB. Er hat entscheidend dazu beigetragen, daß die Sparten "Fajin" und "Tuishou" in eine gemeinsame integriert wurden. Auch bietet der engagierte Zirkel in Essays, Skripten und Videos neues und zuvor unbekanntes Hintergrund-Wissen über diese Partner-Arbeit. Siehe dazu die Lehr-Materialien im DTB-Login-Bereich und die Chronik der über 80 Treffen in der Region Nordheide / Hannover.

Der Hannover-AK hat für sein Media-Ressort 2021 ein Modulhandbuch "Meisterklassen / Master Classes" mit den Seminar-Mitschnitten chinesischer Meister in Hamburg erstellt. Zusatz-Termine für Block-Module und Feedback von Teilnehmenden folgen hier: Freies Push Hands, Forum AK-Hannover.

Der AK "Push Hands Hannover" trifft sich ab 2021 jeden Montag abend von 18 bis 20 Uhr - jetzt zu Corona-Zeiten findet das Beisammensein allerdings nur online statt. Im Mittelpunkt steht meistens das "Freie Pushing Hands". Ein aktuelles Thema ist neben Berufsberatung / Berufsbild nun das neue krankenkassen-geförderte Partner-Programm. Es wurde vom DTB-Spitzenverband entwickelt und ist von der "ZPP (Zentrale Prüfstelle Prävention)" in ganz Deutschland anerkannt, sodaß jeder Push-Hands-Lehrer es nach der nötigen Konzept-Einweisung durch Dr. Langhoff nutzen kann. Eine Chronik der Meetings und ein aktualisierter Essay unserer Arbeitsgruppe folgt hier: Freies Push Hands Berlin Hannover.

Push-Hands-Treffen Hannover - vierteljährliche internationale Meetings

Eine Umfrage unseres Forums zeigt: Für Praktizierende des Tai Chi Chuan (Taijiquan) ist das Bedürfnis nach  Erfahrungsaustausch besonders groß im Bereich der "Inneren Kampfkunst" und ihren Tuishou-Anwendungen mit einem Partner. Davon künden u. a. seit langem die Push-Hands-Treffen Hannover des Taiji-Forums.

Unser Yang-Chengfu-Taijiquan-Netzwerk veranstaltet jedoch eigene Treffen in der Region Hannover / Nordheide. Diese Meetings haben völlig andere Zielsetzungen und folgen den bundesweit einheitlichen Richtlinien des Taijiquan-Qigong-Dachverbandes DTB ev. Wir haben dort bereits über 80 (!) Events veranstaltet (jedes Vierteljahr immer von montags bis freitags). Die Region Hannover / Nordheide hat sich über die zwanzig Jahre zu einem Treffpunkt entwickelt, bei dem sich jeder frei und offen kommunizieren kann - ganz ohne die übliche "politische Korrektheit". Die DTB-Gruppen befassen sich zudem keineswegs ausschließlich mit der Partnerarbeit im Taijiquan (Push Hands und Anwendungen). 

Die große Anziehungskraft weit über die Grenzen Deutschlands hinaus hat ihren Hauptgrund darin, daß sie von DTB-Coach Dr. Stephan Langhoff geleitet werden. Seine 50-jährige Erfahrung und sein Engagement für Treffen, Netzwerken und fakten-basierte Recherchen machen Eindruck in der Community und belegt, daß der sprichwörtliche "Blick über den Tellerrand" östliche Künste viel umfassender verstehen läßt als der eng-gefaßte "Szene-Spin", der alles ignoriert, was die überlieferte Weltsicht infrage stellen könnte.

Einführung in Push-Hands / Tuishou

Unter Praktizierenden der Taijiquan-Partner-Routinen, also des Tuishou / Pushhands, vermengen sich oft Realismus und Wunschdenken auf eine vielschichtige Art und Weise. Guru-Tum, Heilslehren und Spekulationen haben zu einer unübersichtlichen Gemengelage geführt, in der besonders "Spin-Doktoren" von Lobby-Organisationen versuchen, die Dinge ihren Interessen gemäß einseitig darzustellen und zu behandeln.

Als Alternative zu Deutungshoheit und rückwärts-gewandten Narrativen bietet der Taijiquan-Qigong-Bundesverband DTB eine Transparenz-Offensive auf wissenschaftlicher Basis für den Sport- und Freizeit-Bereich sowie für Weiterbildung. Grund genug für unseren Arbeitskreis, einmal darüber zu berichten.

Historisch gesehen bilden in diesem Bereich Kampfkunst, Meditation und Gesundheitsförderung einen umfassenden Dreiklang. Dies kommt u. a. in den "Tai-Chi-Klassikern" immer wieder klar zum Ausdruck. Dennoch können sie aus vielerlei Gründen keine verläßliche oder empfehlenswerte Grundlage für westlichen Unterricht sein. Und so ist zumindest für ernsthaft und verantwortungsvoll Lehrende das Umgehen mit dem Übungsgut ein herausfordernder Balance-Akt mit stetigem Abwägen von Für und Wider.

Besonders der esoterisch geprägte "Qi-Begriff" als zentraler Bereich chinesischer innerer Kampfkunst schafft für viele Qigong-Taijiquan-Lehrer ein erhebliches Spannungsfeld. Dies betrifft natürlich auch die Anwendungen von Techniken, die ja ohne einen Partner als Kontrahenten gar nicht realistisch ist.

In unserer schnelllebigen Zeit werden auch die Partnerübungen des ständig weiterentwickelt, umgedeutet - und neu erfunden. Somit sind viele Statements eine Sache der Auslegung - eine Entwicklung, bei der sich die Verbreitung der modernen social media noch als zusätzlicher Turbo-Effekt auswirkt. Entstanden ist ein Flickenteppich unterschiedlichster Ansichten und Interpretationen. Kein Wunder, daß der Ruf nach Transparenz und Vereinheitlichung in letzter Zeit immer mahnender und lauter wurde. Eine führende Rolle spielte dabei der DTB-Ausbilder Dr. Stephan Langhoff, der seit Jahrzehnten für eine stärkere Einbeziehung von Faktencheck und Ideologie-Freiheit plädiert.

Das Jahr 2021 markiert einen Wendepunkt hinsichtlich der Anerkennung des Tuishou für Prävention und Gesundheitsförderung. Erstmalig ist für künftige Lehrerausbildungen das "Taichi-zu-zweit" einbezogen in die gemeinsamen Normen von Krankenkassen, ZPP und GKV/ Vdek. Ihr bundesweites Siegel "DEUTSCHER STANDARD PRÄVENTION" legt einheitliche Leitlinien fest, die ab sofort nicht nur für die Solo-Formen des Tai Chi (Taijiquan) gelten sondern auch für die Partner-Formen

Der Push-Hands-Verband DTB ist an dieser Qualitätssicherung als Taijiquan-Qigong-Spitzenverband in einem hohen Maße beteiligt. Seine Stundenverlaufspläne, Kursleiter-Manuale, Standardisierten Konzepte und Teilnehmer-Handouts sind frei downloadbar und nach Abänderung individuell einsetzbar für alle Schulen und Institute.

Auch "Leuchtturm-Projekte" des Verbandes mit Online-Lektionen und Resilienz-Modulen erfreuen sich großer Beliebtheit - besonders jetzt in der "Corona-Ära" mit ihren vielfältigen Einschränkungen. Diese eröffnen paradoxerweise auch neue Perspektiven im Berufsprofil der Lehrenden. Der DTB trägt dem mit seinem "Outside-The-Box-Model" Rechnung und bezieht dabei auch "Freies Push Hands / Free Pushing Hands" mit ein.

Push-Hands-Online-Kurse

Im Heimstudium Tai Chi Chuan zu lernen ist gut machbar, wenn man versierte Lehrer nutzt, die ihr Handwerk verstehen. Dr. Stephan Langhoff hat über 50 Jahre Erfahrung mit östlichen Künsten und erstellte bereits vor über 30 Jahren Lehrvideos für Fernunterricht. Seine Methodik des "Richtig Lernens und Lehrens" umfaßt neben Tai-Chi-Solo-Formen auch die Pushhands-Partnerformen. Schwerpunkt-Thema der Schritt-Für-Schritt-Anleitungen sind Resilienz-Übungen für mehr Innere Kraft. Eine Reihe von Online-Kursen zur Einführung in die Aufbau-Stufen ist kostenlos downloadbar: Online-Kurse Freies Push Hands im Verband TCDD ev. Er erklärt u. a. das Ablenken / Neutralisieren, Haften und Folgen gemäß Altmeister Yang Chengfu.

Online-Kurs Pushhands

Geplant ist neben einer weiteren Einführung für Anfänger ein Online-Kurs "Freies Pushhands" mit Fajin-Energie-Abgabe, Faszien-Übungen sowie Strategien und Taktiken für Free-Fight und Semi-Free-Fight. Weitere freie Lektionen bietet Dr. Langhoffs Verein Tai Chi Zentrum hier: Mit Online-Kursen Pushhands lernen. Hier auch der Taiji-Qigong-Unterricht für Anfänger / Stundenplan und Trainer-Team.

Viermal im Jahr veranstaltet der Verein in Kooperation mit dem DTB-Dachverband Treffen, auf denen u. a. Push Hands geübt wird. Zusätzlich gibt es in der Region Hannover / Nordheide auch immer Kurse für Push-Hands- Anfänger.

Push Hands / Tuishou und "Freestyle"

Das "Freie Pushen" oder "Freestyle Pushhands" ist dem Freikampf der Kampfsportarten vergleichbar. Doch viele Praktizierende entfernen sich heutzutage immer mehr von den althergebrachten in den Taiji-Dynastien überlieferten Grundlagen der "Klassischen Schriften". Neue Wettkampf-Regelwerke schießen wie Pilze aus dem Boden, ohne daß verbindliche und vergleichbare Standards etabliert werden. Vornehmlich in den "Qi-Welten" der Social-Media werden Argumente und Expertise immer weniger geschätzt.

"Freies Pushhands / Free Pushinghands" verliert darüber hinaus auch durch selbsternannte Meister und zweifelhafte Shows immer mehr an Glaubwürdigkeit. Auch das jüngst ausgesprochene Machtwort der "Chinese Wushu Association" als zuständiger Hauptverband in China, keine Meister-Titel mehr zu benutzen, fruchtet bislang nichts. Längst dominieren Kommerz und "political correctness" in der "Pusher-Szene".

Ein Korrektiv zu diesen Negativ-Entwicklungen bildet die DTB-Community mit ihren ZPP-Konzepten, Arbeitskreisen, Treffen und Fach-Fortbildungen.

Der DTB als Push-Hands-Verband

Der DTB ev als moderne Tai-Chi-Qigong-Vereinigung verfügt über eine besondere Profilisierung als "Push-Hands-Verband" durch seine Ausrichtung auf Faktencheck, Ideologie-Freiheit und weitere Werte westlicher Erwachsenenbildung. Die ihm angeschlossenen Institutionen fördern und verbreiten gemeinsam getragene Prävention mit chinesischen Übesystemen wie Tai Chi Chuan (Taijiquan) und Qigong.

Das chinesische Tuishou ist als Sparte im DTB der Dreh- und Angelpunkt. Schließlich bilden die Partner-Routinen historisch gesehen den ältesten Bereich der Taijiquan-Kampfkunst und das zugrundeliegende Taiji-Prinzip der Yin-Yang-Philosophie die Grundlage.

Chinesische Partner-Formen im neuen ZPP-Leitfaden

Der "DEUTSCHE STANDARD PRÄVENTION" des Vdek beinhaltet ab 2021 ein stark erweitertes Repertoire an Fach-Kompetenzen künftiger Tai-Chi-Qigong-Lehrer. Dass dazu nun auch die Push-Hands-Partner-Übungen zählen, wird zwar niemanden überraschen, aber man kann prognostizieren, dass hier jede Schule ihren eigenen Weg entwickeln und gemäß ihrer Zielgruppe ausgestalten wird.

Das bundesweit größte Lehr-Institut des DTB-Verbandes hat als professionelle "Lehrerschmiede" hier "die Nase vorn". Seine Partner-Konzepte sind anerkannt von GKV / ZPP und tragen bereits seit längerem das Vdek-Prüfsiegel. Zusätzlich wurden drei Sparten in eine gemeinsame Sektion integriert mit der Bezeichnung "Grundlagen Innerer Kraft". Die Übe-Praxis umfasst drei Stufen, die aufeinander aufbauen und im Schwierigkeitsgrad zunehmen:

1. Stille-Übungen, 2. Tai-Chi-Prinzipien und 3. Pushhands-Formen wie horizontaler und vertikaler Kreis. Neben mehreren Dalü-Varianten sind auch die Grundlagen des "Freien Push Hands (Free Pushhands)" enthalten.

Die bewährte Methodik der Ost-West-Synthese verbindet im neuen Curriculum die Statements der "Klassischen Schriften" mit den westlichen Standards der Wissenschaft (Grundlagen-Forschung und klinische Studien). Das erfolgreiche Training dieser elastischen "Inneren Kraft" ist jedoch langwierig und setzt einen guten Lehrmeister voraus.

Update 2021: AK "Pushhands für ZPP-Zulassung" gegründet

Ein neuer Arbeitskreis in Hannover erstellt freie Online-Lektionen zum Selbststudium zuhause mit Tuishou. Diese Push-Hands-Partnerübungen des DTB ev sind bundesweit als ZPP-Konzepte zugelassen. Bereits in den Anfänger-Kursen werden die Grundlagen und Prinzipien des "Hände-Schiebens" am Beispiel des vertikalen und horizontalen Kreisens vermittelt. Die Konzepte sind von der ZPP für Krankenkassen-Förderung überprüft und bundesweit zugelassen. Jeder Lehrende kann die Konzept-Einweisung kostenlos beantragen.

Push-Hands / Tuishou - Resilienz-Training für mehr Widerstandskraft

Gerade jetzt zu Zeiten der Corona-Pandemie wächst allerorten das Bedürfnis nach Resilienz-Strategien. Mit dem chinesischen "Hände-Schieben (international Pushing Hands" stehen dafür allen Interessierte umfassende Potenziale zur Verfügung. Das Leuchtturm-Projekt "7mal hinfallen achtmal aufstehen" des Taijiquan-Qigong-Spitzenverbandes DTB ist dazu nicht nur bestens geeignet sondern es ist sofort, überall, ohne Vorkenntnisse und kostenfrei beginnbar. Das Hannover-Netzwerk des DTB-Spitzenverbandes hat die Partner-Programme noch erweitert. Sie sind auch von der Zentralen Prüfstelle Prävention zugelassen für Krankenkassen-Kursangebote.

Die Partner-Übungen des "Tuishou (Hände-Schieben, international Push Hands)" haben auch dem modernen Menschen Außerordentliches zu bieten. Einen einzigartigen Ansatz hat DTB-Ausbilder Dr. Langhoff entwickelt. Die Methodik bietet den Zugang zu einem tieferen Verständnis und zu einem umfänglicheren Ausschöpfen der Potenziale. Dem Kundigen bietet sich so ein Zugang zu außergewöhnlichen Potenzialen. Und wer wollte das nicht können?

Push Hands ist "Resilienz-Training par Exellence" - es geht ja darum, eine aussichtslos erscheinende Lage zu wenden und zum eigenen Vorteil zu nutzen. Die Kurse mit ihrem "Outside-The-Box-Ansatz" sollen zu einem "Blick über den Tellerrand" motivieren. Dieses hochgesteckte Ziel teilt sie mit den anderen "Leuchtturm-Projekten" des DTB. Dieser Begriff bezeichnet notwendige Neu-Ausrichtungen zur Anpassung an schwer zu meisternde Lebensumstände. Bei dieser strategischen Bedeutung nutzt man die Erkenntnis, daß man aus Krisen gestärkt hervorgehen kann. Dies gewinnt angesichts der aktuellen Covid-19-Pandemie an zusätzlicher Bedeutung. Quelle: Freies Push Hands, Forum AK-Hannover.

Um diesen "Tuishou-Königsweg" gemeinsam zu gehen, haben sich unter dem zentralen DTB-Dach namhafte Organisationen und ihre Mitglieder zu einer Allianz vereinigt mit bundesweit einheitlichen Standards. Der Pushhands-Community bietet dies ein komfortables luxuriöses Zuhause mit Treffen, Forum und Lehrinstitut. Die Arbeitsgruppe "Push Hands Hannover" hat bereits an über 80 vom DTB organisierten Intensivw-Wochen teilgenommen. Eine Chronik der Meetings seit 2000 bis heute wird stetig aktualisiert auf der Homepage des Verbandes.

Push-Hands in Deutschland - ein Artikel von Dr. Langhoff

Mit seiner Methodik des "Richtig Lernens und Lehrens" ist Dr. Langhoff zum Motor einer bundesweiten Entwicklung geworden, die Okkultismus und Folklore ersetzt durch Ideologie-Freiheit und Faktencheck. Quelle: Freies Push Hands (Tuishou) in Deutschland.

Lesetipp: Push-Hands-Meister (AK-Hannover)

Der engagierte Zirkel bietet in Essays, Skripten und Videos neues und zuvor unbekanntes Hintergrund-Wissen über Tuishou-Partner-Arbeit. Siehe dazu die Lehr-Materialien im DTB-Login-Bereich und die Chronik der fast 90 Treffen in der Region Hannover. Mehr zu den Weltanschauungen der Taiji-Dynastien hier: AK Hannover über Push-Hands-Meister und AK Hannover über Push-Hands-Meister

Mit dem chinesischen Pushhands-Großmeister Fu Shengyuan reiste Dr. Langhoff nach Lüneburg und Hannover, um mit der Lokal-Presse Berichte und Fotos über Entspannungskünste, Innere Kampfkunst und die Taiji-Philosophie zu erstellen. Dabei standen die Tuishou-Partnerübungen im Mittelpunkt. Dr. Langhoffs sino-japanische Forschungen ergaben enge Beziehungen zwischen dem chinesischen Tuishou und dem japanischen Shindo Yoshin Ryu (s. Teruo Kono). Quelle: Artikel "Innere Kraft: Kampfkunst-Forschungen zu Budo und Wushu".

Tuishou-Routinen des Tai-Chi-Altmeisters Yang Chengfu (3. Generation Yang-Stil)

Mit dem Namensgeber unseres Forums, Altmeister Yang Chengfu, assoziiert man wohl stets zweierlei: Zum einen hat er die früheren geheimen Sanda-Überlieferungen des Yang-Familien-Erbes öffentlich unterrichtet und zum anderen hat er komplementär zur Solo-Form mehrere Pushhands-Sets unterrichtet, also die aus dem Yang-Taijiquan stammenden Tuishou-Routinen.

Die in den Taolu-Abläufen (Formen) verborgene Fajin-Energie verglich Meister Yang trefflich mit "in Watte verpackten Stahlruten". So wird gemäß der Yin-Yang-Wirkungsprinzips die Kraft des Angreifers unbemerkt gespeichert und im entscheidenden Moment gegen ihn freigesetzt. Entscheidend dafür sind mehrere Fähigkeiten: Neben schneller Reaktion und ausgeprägter Achtsamkeit insbesondere ein hohes Maß an Resilienz und Verwurzelung.

Neuere Forschungen erweisen allerdings, daß die in den Büchern des Altmeisters zum Ausdruck kommenden Ansichten von dem damals herrschenden Zeitgeist beeinflußt - und dadurch stark limitiert - waren. Die von seinem Großvater, dem Yang-Stil-Gründer Yang Luchan entwickelten Pushing-Hands-Formen hatten in der 3. Generation viel von ihrer Raffinesse und Effektivität verloren.

Aus heutiger Sicht ist zu vermerken, daß ausgerechnet dasjenige, was die Grundeinstellungen der Taiji-Patriarchen und legendären Meister früherer Zeiten ausmachte, nicht falsifizierbar und folglich auch nicht zu belegen ist. Zu Yang Chengfus Vorurteilen zählt in erster Linie seine Entweder-Oder-Einteilung in "inneres" und "äußeres" Wushu. Dieses damals gängige Schema ist reine Fiktion. Diesbezügliche Erklärungsmodelle dieser sogenannten "Wudang-Shaolin-Dichotomie entsprechen nicht der Wirklichkeit und sind dadurch alles andere als hilfreich - gerade beim Verständnis der Tuishou-Partnerübungen und der ihnen zugrunde liegenden Wirkungsweisen.

Push-Hands-Patterns von Altmeister Yang Chengfu

Yang-Chengfu Tai Chi Chuan - DTB-Centers and AffiliatesUnsere Gruppe ist übrigens keine Esoterik-Glaubensgemeinschaft, sondern wir folgen den weltanschaulich neutralen Werten und Normen westlicher Erwachsenenbildung. Wir studieren die Push-Hands-Muster von Yang Chengfu, seinen Söhnen und seinen Meisterschülern. Ein Fazit: Die "Wudang-Narrative" der Yang-Familie basieren nicht auf Fakten - sie sind reine Vorurteile, die dem damaligen Zeitgeist geschuldet waren.

 

Die Arbeit in unserer internationalen Community basiert dagegen auf den Jahrzehnte-lang entwickelten, bewährten Standards der "QUALITÄTSGEMEINSCHAFT TAI CHI ZENTRUM". Dieser deutschland-weit tätige Verbund wurde bereits 1988 vom Tai Chi Zentrum Hamburg eV gegründet, einem gemeinnützigen Center für Yang-Chengfu-Tai-Chi-Chuan. Seit 1993 trägt die Einrichtung für staatlich anerkannte Bildungsmaßnahmen das Prüfsiegel des Weiterbildung HH eV. Seit das Institut die zentrale Schulungsstätte für den 1996 gegründeten Deutschen Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong eV wurde, erlangte sie internationale Bekanntheit: "The Tai-Chi-Center Hamburg" wurde weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als "Hamburger Modell" ein Markenzeichen für moderne Lehrerausbildung.

Tuishou-Partnerübungen des Chen-Stil-Taijiquan

Tuishou-Turnier in ChenjiagouEine Besonderheit der DTB-Events sind die Video-Abende, auf denen mit einem großen Beamer zahlreiche Videos aus dem DTB-Archiv präsentiert und besprochen werden. Das Thema Tuishou /Pushhands ist dabei sehr beliebt, weil sich so jeder ein eigenes Bild über Push-Hands-Meister bilden kann. Es kommt immer zu beträchtlicher Verwirrung bei den Neulingen, wenn sie sehen, wie es auf Tuishou-Turnieren in der chinesischen Stadt Chenjiagou zugeht. Es wird dort allen Ernstes eine Art "Tuishou" offiziell bewertet, das eher einer Mischung aus Ringen und Wrestling gleicht. Hier bleiben die Taiji-Prinzipien vollständig auf der Strecke und es wird Kraft gegen Kraft gesetzt. Dabei gilt das Chen-Taijiquan aus Chenjiagou ja vielen als Urform der inneren Kampfkunst Taijiquan. Und aus dieser Quelle soll ja laut Esoterik-Folklore auch das traditionelle Tuishou der Yang-Familie stammen (s. Yang-Family-Tuishou / Pushhands Treffen Region Hannover) und Push-Hands-Treffen Hannover).

Lesetipp / Update: DTB-Qualitätsmanagement

Die rege Nachfrage nach DTB-Angeboten weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und höchste Auszeichnungen zeigen überzeugend die hohe Qualität der gemeinnützigen Institution. Sie hebt sich gleichermaßen ab von Interessensverbänden und Organisationen zur Förderung von Eso-Heilslehren. Weiterlesen: Taijiquan-Qigong-Qualitätssicherung Deutschland: Qualitätssiegel vs. Gütesiegel.

Tai-Chi-Schwertform

Termine, Kursgebühr und Infos zu Vorkenntnissen und Anmeldung folgen (Seminar in Kooperation mit dem DTB-Dachverband)